Autogen-Flammspritzschweißen (Schweißverfahren)
- Vorbehandlung
Untergrund reinigen: Öl und Rost entfernen (Aceton oder Sandstrahlen).
Vorwärmen: 200-300℃ (um thermische Spannungsrisse zu vermeiden, insbesondere bei hochkohlenstoffhaltigem Stahl oder Gusseisen)
- Spritzschweißverfahren
Flammeneinstellung: neutrale Flamme (Sauerstoff-Acetylen-Verhältnis 1:1), Oxidation oder Aufkohlung vermeiden
Pulverdosiermethode:
Ein-Schritt-Verfahren: Schmelzen und Zuführen des Pulvers (das Pulver wird direkt mit einer Flammspritzpistole auf das Substrat gesprüht).
Zweistufiges Verfahren: Zuerst wird Legierungspulver aufgesprüht, dann mit einer Flamme umgeschmolzen (geeignet für komplexe Formen oder dicke Beschichtungen).
Betriebsparameter:
Sprühabstand: 150–200 mm (Einstufenverfahren); Flammenabstand 20–50 mm beim Umschmelzen
Winkel: 75–90° zwischen Spritzpistole und Untergrund
Pulverpartikelgröße: üblicherweise 150-325 Mesh (45-100 μm)
- Nachbehandlung
Langsame Abkühlung: Asbestfilzumwicklung oder Ofenkühlung (um Risse zu vermeiden, insbesondere bei Gusseisenteilen).
Bearbeitung: Schleifen oder Drehen auf die erforderliche Größe (Ni60 hat eine hohe Härte und erfordert Hartmetallwerkzeuge)

Vorsichtsmaßnahmen
Dickenkontrolle: Einlagiges Spritzschweißen ≤ 2 mm, zu dicke Schichten neigen zu Poren oder Abblättern.
Substratbeschränkungen: geeignet für Stahl, Gusseisen, Nickelbasislegierungen, nicht empfohlen für die direkte Anwendung in Kupfer und Aluminium (erfordert eine Nickel-Übergangsschicht)
Verformungsvermeidung: symmetrische Erwärmung oder segmentierte Bauweise zur Reduzierung lokaler Überhitzung
Die Ni60-Sauerstoff-Acetylen-Spritzschweißschicht weist eine hohe Haftfestigkeit (≥300 MPa) auf und eignet sich für die Instandhaltung vor Ort oder für Fälle, in denen Plasma-/Laserverfahren nicht eingesetzt werden können. Allerdings ist eine fachkundige Bedienung erforderlich, um Überhitzung oder nicht aufgeschmolzene Defekte zu vermeiden.










