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Autogen-Flammspritzschweißen (Schweißverfahren)
Branchennachrichten

Autogen-Flammspritzschweißen (Schweißverfahren)

31.07.2025
  1. Vorbehandlung

Untergrund reinigen: Öl und Rost entfernen (Aceton oder Sandstrahlen).

Vorwärmen: 200-300℃ (um thermische Spannungsrisse zu vermeiden, insbesondere bei hochkohlenstoffhaltigem Stahl oder Gusseisen)

  1. Spritzschweißverfahren

Flammeneinstellung: neutrale Flamme (Sauerstoff-Acetylen-Verhältnis 1:1), Oxidation oder Aufkohlung vermeiden

Pulverdosiermethode:

Ein-Schritt-Verfahren: Schmelzen und Zuführen des Pulvers (das Pulver wird direkt mit einer Flammspritzpistole auf das Substrat gesprüht).

Zweistufiges Verfahren: Zuerst wird Legierungspulver aufgesprüht, dann mit einer Flamme umgeschmolzen (geeignet für komplexe Formen oder dicke Beschichtungen).

Betriebsparameter:

Sprühabstand: 150–200 mm (Einstufenverfahren); Flammenabstand 20–50 mm beim Umschmelzen

Winkel: 75–90° zwischen Spritzpistole und Untergrund

Pulverpartikelgröße: üblicherweise 150-325 Mesh (45-100 μm)

  1. Nachbehandlung

Langsame Abkühlung: Asbestfilzumwicklung oder Ofenkühlung (um Risse zu vermeiden, insbesondere bei Gusseisenteilen).

Bearbeitung: Schleifen oder Drehen auf die erforderliche Größe (Ni60 hat eine hohe Härte und erfordert Hartmetallwerkzeuge)

Oxyacetylene-Flammspritzschweißen (Schweißverfahren).jpg

Vorsichtsmaßnahmen

Dickenkontrolle: Einlagiges Spritzschweißen ≤ 2 mm, zu dicke Schichten neigen zu Poren oder Abblättern.

Substratbeschränkungen: geeignet für Stahl, Gusseisen, Nickelbasislegierungen, nicht empfohlen für die direkte Anwendung in Kupfer und Aluminium (erfordert eine Nickel-Übergangsschicht)

Verformungsvermeidung: symmetrische Erwärmung oder segmentierte Bauweise zur Reduzierung lokaler Überhitzung

Die Ni60-Sauerstoff-Acetylen-Spritzschweißschicht weist eine hohe Haftfestigkeit (≥300 MPa) auf und eignet sich für die Instandhaltung vor Ort oder für Fälle, in denen Plasma-/Laserverfahren nicht eingesetzt werden können. Allerdings ist eine fachkundige Bedienung erforderlich, um Überhitzung oder nicht aufgeschmolzene Defekte zu vermeiden.